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Schlagwort: Liebe Gottes

Augustinus – Liebe Gottes

Augustinus – Liebe Gottes

Ich sage dir von Herzen Dank, mein lieber Vater, für das theure Blut deines lieben Sohnes, so er um meinetwillen vergossen hat, damit du uns noch täglich erquickest, heiligest und abwäschest in deiner heiligen Kirche, und deiner göttlichen Natur theilhaftig machst. Ich sage dir Dank für deine große unaussprechliche Liebe, der du uns also geliebet hast, die wirs doch nicht werth waren, daß du uns durch deinen eignen Sohn erlöset hast, durch den Hohenpriester, Mittler und getreuen Hirten, der sich…

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Anselm von Canterbury – Liebe

Anselm von Canterbury – Liebe

O lieber Herr Christus, verleihe mir Deine heilige und reine Liebe, daß sie mich ganz erfülle und beseele. Gieb mir aber auch das offenkundige Zeichen derselben, einen reichlichen Thränenquell, daß auch die Thränen es verrathen und aussprechen mögen, wie sehr ich Dich liebe. Ich erinnere mich der Hanna, jenes frommen Weibes, die zur Stiftshütte kam, um einen Sohn zu erbitten, von der die Schrift erzählt, daß sie geweint und gebetet habe. Aber eingedenk ihrer Inständigkeit werde ich tief beschämt, da…

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Friedrich Arndt – Gebet

Friedrich Arndt – Gebet

Herr, göttlicher Mittler, erbarmungsreicher Heiland, nimm uns gnädig an, heilige Dir selbst unsere Seelen, und verwirf uns arme Sünder nicht. Unsere Herzen sind bewegt von dem Anblick deiner liebenden Leiden und deiner leidenden Liebe, Du Mann der Liebe und der Schmerzen; o laß diese Bewegung bleiben, laß sie die stehende Grundstimmung unseres Inneren werden, laß Dein Marterbild und begleiten in die Freuden und Arbeiten, in die Schmerzen und Thränen des Lebens hinein. Wenn die Weltlust uns lockt, unsere Dir geweihete,…

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Arnold von Basel – Die Liebe Gottes

Arnold von Basel – Die Liebe Gottes

O unerschöpfliche Liebe, die Alles übersteigt, Keines bedarf, und doch Allen reichlich giebt; die Herzen umwandelt und denen sich umsonst mittheilt, die nach ihr verlangen, die aus Menschen Götter macht, und Erde und Himmel verbindet, ohne die keiner glücklich und mit der Niemand unglücklich ist, ich weiß nicht, mit welchem Lobe ich Dich preisen soll, und doch kann ich Dein Lob nicht ganz verschweigen. Komm, v göttliche Liebe, in das Herz Deines Knechtes, das Du geschaffen hast, erfülle dein Gefäß,…

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Bernhard von Clairvaux – Kreuzigung

Bernhard von Clairvaux – Kreuzigung

Wie schrecklich handelt mit Dir, o Herr, das böse und verkehrte Geschlecht! Und was thust Du, Da Deine Hände ausgespannt sind am Kreuze, da das Morgenopfer schon zum Abendopfer wird, rufest Du aus: Vater, vergieb ihnen, denn sie wissen nicht, was sie thun! O wie bereit bist Du zum Vergeben! wie groß ist Deine Liebe, wie weit sind Deine Gedanken über unsere Gedanken, wie unwandelbar ist Dein Erbarmen selbst über die Gottlosen! Wunderbar Er ruft: Vergieb! die Juden: Kreuzige! O…

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Sören Aabye Kierkegaard – Liebe

Sören Aabye Kierkegaard – Liebe

Herr Jesus Christus! Du, der Du gewiß nicht auf die Welt kamst, um zu richten, Du warst doch dadurch, daß Du die Liebe warst, die nicht geliebt ward, das Gericht über die Welt. Wir nennen uns Christen, wir sagen, daß wir niemand wissen, zu dem wir gehen könnten, außer zu Dir – ach, zu wem sollen wir dann hingehen, wenn es, just durch Deine Liebe, auch für uns zum Gericht wird, daß wir wenig lieben? Zu wem, o Trostlosigkeit, wenn…

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Philipp Jakob Spener – Dank für Christi Liebe

Philipp Jakob Spener – Dank für Christi Liebe

Ach, liebster Jesu, der du uns nicht nur die Seligkeit mit deinem Leiden und Tod erworben hast, sondern sie auch mit dir selbst, in so vielen Gütern, uns schenkest, gepriesen sei deine ewige Liebe, davon wir alles Solches geniessen. Lass uns aber diese theure Seligkeit weder versäumen noch verstossen, sondern sie zuerst lebendig erkennen, damit wir deren Würde zu schätzen lernen und desto herzlicher uns darnach bestreben. Ach so sei denn wahrhaftig unsere Gerechtigkeit vor Gottes Thron, unser Sieg und…

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Johann Friedrich Stark – Liebe Gottes

Johann Friedrich Stark – Liebe Gottes

Der Herr ist bei mir, darum fürchte ich mich nicht. Du bist mein Hort, mein Fels, meine Burg und mein Erretter. Also seufze ich, mein Gott! in meiner jetzigen Betrübniß und Angst der Seele. Ach Herr, Herr! du weißt ja wohl, wie weh mir ums Herz ist, wie voller Leiden und Schmerzen ich bin. Aber ich weiß auch, daß mich diese Noth nicht unterdrücken wird, wenn du mir beistehst. Ach! verbirg doch dein Angesicht nicht länger vor mir. Du hast…

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