Browsed by
Schlagwort: Messliturgie

Huldrych Zwingli – Bitte um Vergebung

Huldrych Zwingli – Bitte um Vergebung

Gott, der Du uns durch den Größten derer, die vom Weibe geboren sind, hast kund thun lassen, daß Dein Sohn das Lamm sei, welches unsere Sünden hinwegnehme, gewähre, daß wir jetzt durch dieses Lamm beten und rufen: O Lamm Gottes, welches Du hinnimmst die Sünden der Welt, erbarme Dich unser! Verzeihe, o Gütiger, all unsere Schuld! Dazu hat Dein Sohn am Stamme des Kreuzes gelitten, daß wir durch ihn einen ewigen Zugang haben zu Dir! Dazu hat er sich mit…

Weiterlesen Weiterlesen

Huldrych Zwingli – Abendmahlsgebet

Huldrych Zwingli – Abendmahlsgebet

Durch Deinen Mund, o Herr, belehrt, daß Himmel und Erde eher vergehen, als Dein Wort, glauben wir festiglich, daß auch nicht der kleinste Buchstabe desselben dahinfalle. Daher glauben wir zuversichtlich, daß Dein Sohn, sowie wir versichert sind, daß Er durch das Einmal am Kreuze für uns dargebrachte Opfer uns Dir ewig versöhnt, uns unter den Zeichen des Brodes und Weines, sich selbst zur Speise unserer Seelen dargegeben habe, damit das Gedächtniß dieser seiner Liebesthat niemals unter uns erlösche. Wenn aber…

Weiterlesen Weiterlesen

Huldrych Zwingli – Gebet um geistliche Speise

Huldrych Zwingli – Gebet um geistliche Speise

Gott, der Du nicht allein den Menschen von Jugend auf ernährest, sondern auch alle lebenden Wesen, wir bitten Dich, daß Du unsere hungernden Seelen mit himmlischer Speise sättigen wollest,, dieweil Du es bist, der die Hungrigen mit Gütern füllet. Unsre Seele ist ein Geist, durch Deine Hand, nach Deinem Bilde geschaffen, und kann daher nur durch geistige Speise erquickt werden. Diese wird aber allein durch das Wort Deines Mundes dargereicht. Denn Dein Wort ist wahrhaftig, dieweil Du die Wahrheit selber…

Weiterlesen Weiterlesen

Huldrych Zwingli – Gebet und Vaterunser

Huldrych Zwingli – Gebet und Vaterunser

Zu Dir erheben wir unsere Herzen im Gebete! Liebreichster dreieiniger Gott und Vater, der Du im Anfange den Menschen erschaffen, daß er hier des Paradeis und einst dort Deiner sich freue. Von dieser Gnade sind wir durch eigene Schuld abgefallen, und so mit Recht des Todes schuldig geworden, ja, unser ganzes Geschlecht ist dermaßen verderbt, daß keine Hoffnung zum Leben übrig geblieben wäre, wenn nicht Du, der allein gut, nach Deiner Güte unser Elend zu erleichtern beschlossen. Darum hast Du…

Weiterlesen Weiterlesen