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Schlagwort: Obrigkeit

Gebet, daß die Obrigkeit das Wort Gottes ehre.

Gebet, daß die Obrigkeit das Wort Gottes ehre.

Lieber Gott, hilf, daß die Obrigkeit erkenne deinen Willen mit Furcht und Demuth, und ehre deinen Sohn, das ist sein Wort, daß er sie durch sein Blut ertheuret und erbarmet hat, und seine Diener, die armen Pfarrherren, die sonst geplaget sind und billig von weltlichen Regenten Schutz und Trost haben sollten, damit ihr Amt ein Gottesdienst würde. Amen. Allmächtiger Herr Gott, erleuchte und bewege doch einmal die Herzen der Potentaten, dein Wort zu fürchten und demüthiglich gegen dasselbe zu handeln….

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Um gute Regierung.

Um gute Regierung.

Herr, erhalte dein Volk, die Rechte, Gerichte, Billigkeit und das ganze weltliche Regiment, daß alles ordentlich geschehe, damit der Friede durch Empörung und innerliche Feindschaft nicht zerrüttet, noch die äußerliche Zucht durch Ehebruch und andre Aergernisse unruhig gemacht und verunreiniget werde. Amen.

Gebet Luthers für Churfürst Johann Friedrich.

Gebet Luthers für Churfürst Johann Friedrich.

Lieber Herr Christe, du wollest gnädiglich in unsrem lieben Landesfürsten seine angefangenen Gaben, Vernunft und Weisheit stärken, mehren und erhalten, und vor aller falschen Tücke und List des Feindes samt seinem Anhang behüten, zu aller Welt Heil und zu Ehren deinem heiligen Namen und Evangelio. Amen.

Für einen christlichen Fürsten und Landesherrn.

Für einen christlichen Fürsten und Landesherrn.

Ach Vater aller Gnaden, du wollest unsren Landesherrn als mitten unter den Wölfen, auch ohne Zweifel nicht gar frei von bösen Geistern, sonderlich in diesen wüsten gefährlichen Zeiten barmherziglich erhalten in deinem Erkenntniß und reinem Wort, dazu behüten vor allen bösen Werken; sonderlich deinen Geist senden und ihn zu deinem angenehmen Werkzeug zubereiten, dadurch er viel und großen Nutz und Frommen, zu Lob und Ehre deines Wortes ausrichte, wie denn durch ihn viel Nutz und Gutes geschehen kann vielen betrübten,…

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Gebet eines Amtmanns, Richters oder Rathsherrn.

Gebet eines Amtmanns, Richters oder Rathsherrn.

Allmächtiger, ewiger Gott, himmlischer Vater, du hast also geordnet und befohlen, daß ich das Recht studiren, lernen, und sprechen soll, was recht ist; darum gieb du Gnade und Segen dazu, daß ich allein die Wahrheit suche und finde und thue nur, was dir gefällig ist, dir zu Ehren, und Land und Leuten zu Nutz, um Christi willen, deines lieben Sohnes, meines Herrn und Heilandes. Amen.

Gebet weltlicher Obrigkeit

Gebet weltlicher Obrigkeit

Lieber Gott, dieses Leben ist dermaßen gestaltet, daß man darin nicht stille stehen noch müßig gehen, sondern einhergehen und allezeit etwas zu thun vorhaben soll, es sei im Haus- oder Weltregiment, darum verleihe Gnade, daß wir dasselbe weislich verrichten, das ist in Demuth und in deiner Furcht, und stets betrachten, daß wir unter deinem Zorn sind um unsrer Sünden willen, daß wir nicht unter der Menschen Unflath seien, die weder ihr Leben noch ihren Tod weder recht kennen noch achten,…

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Ein andres Gebet eines Fürsten und Regenten.

Ein andres Gebet eines Fürsten und Regenten.

Lieber Herr Gott, ich bin ein Fürst, Regent, Rath, Amtmann, Prediger, Doctor oder Lehrer. Nun aber ist das Regiment dein, dein ist das Reich, Gericht und aller Rath; gieb mir die Gnade und Macht, daß mein Rathen, meine Thaten in diesem Amte glücklich sein mögen. Amen.

Gebet eines Fürsten und Regenten.

Gebet eines Fürsten und Regenten.

Siehe mein Gott und Vater, das ist dein Werk und Ordnung, daß ich in diesem Stand zu regieren bin geboren und geschaffen, das kann je niemand leugnen, und du selbst erkennest es auch; ich sei würdig oder unwürdig, so bin ich je, wie du und jedermann stehet. Darum gieb mir, Herr und Vater, daß ich deinem Volke möge vorstehen zu deinem Lob und ihrem Nutz! Laß mich nicht folgen meiner Vernunft, sondern sei du meine Vernunft. Amen.

Gebet eines Regenten.

Gebet eines Regenten.

Lieber Herr Gott, unterrichte du mich, gieb du Stärke und Weisheit, daß ich mein Land recht regieren möge. Bist du der oberste Regent, ich will gern dein Knecht sein; allein regiere und leite mich dermaßen, daß ich nicht umwerfe und Schaden thue! Denn ich will gern thun, so viel an mir ist. Wird es mir von statten gehen, so will ichs dir zuschreiben, daß es dein Werk und Gabe sei, und wills dir Dank wissen; so es aber nicht fort…

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