Browsed by
Schlagwort: Sehnsucht

Gottfried Arnold – Sehnsucht nach Gott

Gottfried Arnold – Sehnsucht nach Gott

Unendliche Liebe in Christo Jesu, du Brunn aller Süßigkeit, dich suche und rufe ich jetzt und allezeit an in dem Verlangen meiner Seele. Komme mir doch entgegen mit deiner erquickenden Freundlichkeit, daß ich zu dir eilen möge. Ich kann dich ja nicht lieben noch aufnehmen ohne deine Gnade, die mich zu einem neuen Leben erwecken muß. Ach, laß dein Reich in mir offenbar werden, mit Gerechtigkeit im Glauben, mit Friede und Freude in deiner Liebe. Uebe du mich in täglicher…

Weiterlesen Weiterlesen

Andreas Musculus – Sehnsucht nach Gott

Andreas Musculus – Sehnsucht nach Gott

Nach dir verlanget mich, Herr Christe, wie den Hirsch nach dem frischen Wasser; Herr, hie liege ich, erquicke meine Seele, eröffne mir die Thür deiner Gerechtigkeit, mache mir die Pforten auf zum Leben, daß ich jetzt hineingehe, bei dir bleibe, dich lobe und preise in Ewigkeit. Herr, ich bin der Verwundete von den Mördern, nimm mich und führe mich zur ewigen Freude. Ich bin das irrende Schäflein, o Herr Christe, nimm mich auf deine Schultern und trage mich zur Heerde,…

Weiterlesen Weiterlesen

Verlangen nach Gott

Verlangen nach Gott

O Herr, mein Gott, gib meinem Herzen, daß es nach dir verlange, voll Verlangen dich suche, im Suchen dich finde, im Finden dich liebe, im Lieben von Sünden frei werde, und, frei geworden von ihnen, nicht wiederum sündige. Mein Herr und Gott, gib meinem Herzen, daß es Reue spüre, meiner Seele, daß sie Buße empfinde, meinen Augen, daß sie von Thränen quellen, meinen Händen, daß sie reichliche Almosen spenden. Du, mein König, lösche aus in mir die Lüste des Fleisches,…

Weiterlesen Weiterlesen

Anselm von Canterbury – Sehnsucht

Anselm von Canterbury – Sehnsucht

O Herr, nach Dir dürste ich, nach Dir verlangt mich; und gleichwie ein verwaistes Kindlein, dem der theuere Vater genommen ist, das liebe Bild desselben weinend und seufzend beständig im Herzen behält, so beweine auch ich, nicht zwar so sehr ich sollte, doch so viel ich vermag, die Kümmernisse meines Pilgerlebens, hoffe allein auf den Trost Deiner Zukunft und sehne mich innig, Dein glorreiches Antlitz zu schauen. Ach, daß ich ihn nicht habe sehen können, den Herrn der Engel, da…

Weiterlesen Weiterlesen

Gerson – Sehnsucht

Gerson – Sehnsucht

O Herr, da Du mir weltliche Freude und Lust entziehest, und da ich ohne Trost nicht leben kann, so bringe mir doch jenen himmlischen Trost, auf daß ich Leid und Schmerz geduldig ertragen möge. Laß mich jene Süßigkeit kosten, welche Du denen verborgen hast, die Dich lieb haben. Stephanus empfand sie, als er gesteinigt ward; Agatha, als sie zu ihren Banden wie zu einer Hochzeit eilte, die Apostel, da sie sich der Schläge freuten, Paulus, da er sprach, er rühme…

Weiterlesen Weiterlesen

Heinrich von Suso – Sehnsucht nach Gott

Heinrich von Suso – Sehnsucht nach Gott

Herr, mein Herz schließt sich auf, Dich zu empfangen, wie die zarte Rose vor dem klaren Sonnenlicht; meine Seele streckt weit ihre Arme aus zu Dir in grundloser Begierde. O lieber Herr, ich umfasse Dich heute mit Dank und Lob, bitte Dich, Du wollest die Stunde Deines Sterbens an mir nicht lassen verloren werden, und begehre, daß weder Leben noch Tod, weder Lieb noch Leid Dich von mir scheide. Meine Augen schauen hinein in Dein verblichenes Antlitz, meine Seele erfrischt…

Weiterlesen Weiterlesen

Thomas von Kempen – Sehnsucht nach Gott

Thomas von Kempen – Sehnsucht nach Gott

O mein theuerster Herr Jesus Christus, wer giebt mir Schwingen wahrer Freiheit, daß ich auffliegen und in Dir Ruhe finden kann? Wann werde ich doch voll empfinden, wie freundlich Du bist, mein Gott? Wann werde ich mich ganz in Dir sammeln und vor Liebe zu Dir nichts mehr von mir fühlen? Ach, viel Elend stoßt mir in diesem Jammerthale zu, das mich oft verwirrt, trübt und umwölkt; das mich oft hindert und zerstreut, fortreißt und verstrickt, und nicht frei zu…

Weiterlesen Weiterlesen

Wilhelm von Blois – Sehnsucht nach Jesus

Wilhelm von Blois – Sehnsucht nach Jesus

Selig, ja über die Maaßen selig bin ich, o Herr, wenn ich empfinde, daß ich Dich habe; renn ich aber mit Sinn und Gedanken von Dir getrennt bin, dann kommen mir die Wohlthaten Deiner Liebe, die Du mir immerdar erzeigst!, wie Werke vor, die der Begräbnißfeier einer Leiche gelten. Thue mir auf, lieber Herr, die Thür Deiner Gnade, daß ich wieder zu Dir kommen und sehen möge. Es leuchten mir zwar in den Evangelien Deine Thaten und Worte; es schlagen…

Weiterlesen Weiterlesen