Danksagung, wenn Gott Nahrung bescheret.

Herr, allmächtiger Gott, getreuer Vater, was soll ich dir geben für deinen Segen, den du aus deiner Liebe Schooß mir so reichlich und überflüssig hast bescheret? Ich bekenne, daß ich viel zu geringe bin deiner Barmherzigkeit und Treue, die du an mir, o lieber Heiland, erzeiget hast. Nimm an, o lieber Gott, ein Herz, das dich liebet, eine Seele, die dich ehret, ein Gemüth, das dir vertrauet, eine Zunge, die dir danket. Alles Land bete dich an und lobsinge dir, lobsinge deinem heiligen Namen, Sela. Nun erfahre ich in der Wahrheit, daß du denen viel Gutes bescherest, so dich fürchten, die Sünde meiden und Gutes thun, denn du, Herr, segnest die Gerechten, du krönest sie mit Gnaden, wie mit einem Schilde. Ach mein Herr, anfangen kann ich wohl dir zu danken, aber solches nicht der Gebühr nach, wie ich mich wohl schuldig und dich würdig erkenne, vollbringen. Halte mir mein Unvermögen in dieser Schwachheit zu gut, dort will ich dich ewig ehren, lieben und loben. Alles, was Odem hat, lobe den Herrn. Halleluja.